Emmy-Noether-Projekt "Brückenschlag zwischen Geodäsie und Seismologie"

Forschungsinteressen

  • Inversionsmodellierung mit geodätischen (InSAR) und seismologischen Daten
  • Komplexität von Erdbeben
  • Erdbebenzyklen und Interaktivtät von Erdbebensequenzen

 

Einige Erdbebenbrüche können über mehre Bruchflächen hinweg propagieren, während andere schon sehr schnell stoppen. Dieses komplexe Bruchverhalten von Erdbeben gut beschreiben zu können ist wichtig für die Einschätzung der Gefährdung der Menschen vor Ort und kann uns zudem viel über die Physik hinter den Erdbeben beibringen.  Meine Forschung dreht sich daher um das komplexe räumliche als auch zeitlich Verhalten von Erdbeben. InSAR, GPS sowie seismologische Daten werden von mir kombiniert und mit möglichst Daten getriebenen Methoden ausgewertet (Informationstheorie, Machine Learning). Diese unabhängige Auswertung der Daten soll erlauben eine Statistik über das Bruchverhalten von Erdbeben anzufertigen, ohne den Einfluss der Modellwahl durch einen Experten.  Besonders interessiert bin ich an der Modellierung von kontinentalen Mittel großen Beben (wie z.b. L‘Aquila 2009 und Amatrice 2016), da deren Potential zu komplexen Brüchen oft in Analysen vernachlässigt werden, aber einen großen Einfluss auf die Bevölkerung vor Ort haben.

 

 

  • Im Rahmen dieses Projektes entstande Software für die Zeitliche Analyse von Erdbebenbrüchen mithilfe der Rückprojizierung von seismischen Wellen auf Github: Palantiri
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